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Initiative Kolumbienhilfe


Ein Projekt der
Evangelisch-Lutherischen Kirchgemeinde
Chemnitz-Adelsberg
und
Kleinlobersdorf - Altenhain


Initiative Kolumbienhilfe

Unter diesem Namen finden sich seit 2001 engagierte Menschen aus Chemnitz-Adelsberg und darüber hinaus zusammen, um die Lebensbedingungen der Ärmsten der Armen in Kolumbien nachhaltig zu verbessern. Konzentriert auf die Region Bucaramanga im Nordosten Kolumbiens, sind wir vor allem in den Bereichen Infrastruktur, Bildung (Patenschaftsprogramm) und Hilfe zur Selbsthilfe aktiv.

Durch die enge Zusammenarbeit mit unserer kolumbianischen Partnergemeinde, "El Divino Redentor" und ihrem engagierten Pfarrer Israel Martinez profitieren wir nicht nur von den in über 20 Jahren gesammelten Erfahrungen und lokaler Expertise, sondern können auch im direkten und persönlichen Kontakt mit den Mitarbeitern in Kolumbien immer wieder gemeinsam die Schwerpunkte unserer Entwicklungsprojekte den momentanen Bedürfnissen anpassen. Durch Besuche in Kolumbien können wir uns vor Ort vom Erfolg unserer Projekte überzeugen.

Initiative Kolumbienhilfe unterscheidet sich dabei von den großen, etablierten Hilfsorganisationen vor allem durch die rein ehrenamtliche Tätigkeit und dem dadurch sehr geringen Verwaltungsaufwand von 1 %. (99 % der Spenden gelangen direkt in die Projekte, 1% wird für die Überweisungsgebühren verwendet)

Im Folgenden möchten wir Ihnen einen detaillierten Überblick über unsere Arbeit geben und Sie vor allem dazu ermutigen, unser Team durch Ihre Mitarbeit zu bereichern.

Bildung für eine bessere Zukunft: Unser Patenschaftsprojekt


Bildung ist für die Menschen in den Elendsgebieten der Schlüssel, um den Teufelskreis der Armut zu durchbrechen. Einen besonderen Schwerpunkt unserer Arbeit bildet daher unser Patenschaftsprojekt, für das wir immer wieder neue Paten suchen!

Für 17 € pro Monat ermöglichen Sie einem Kind nicht nur die Schulausbildung. Unser Partner vor Ort finanziert für jedes Kind damit:

- Einschreibegebühren für die Schule
- Schulbücher
- Schuluniform und dazugehörige Schuhe
- Brille und Medikamente bei Bedarf
- Kleidung und Schuhe für den privaten Gebrauch
- Milchpulver, Trinkschokolade und Haferflocken für die ärmsten Kinder, die sonst ohne Frühstück zur Schule gehen müssten

Genauso wichtig wie die materielle Unterstützung ist für die Kinder jedoch auch das Gefühl, nicht vergessen zu werden.

Wenn Sie es wünschen, können Sie daher gerne Kontakt mit Ihrem persönlichen Patenkind aufnehmen. Wir kümmern uns dabei um die Übersetzung der Briefe und senden Ihnen ein Foto Ihres Kindes zu.

Jedes Jahr zu Weihnachten sammeln wir darüber hinaus für unsere bereits traditionelle Kinder-Weihnachtswoche. Seit 2002 unterstützen wir damit einmal jährlich eine Kinderfreizeit für 300-500 Kinder. Neben 2 Mahlzeiten pro Tag, Spiel, Theater, Basteln und Singen hören die Kinder dabei auch etwas von der christlichen Botschaft und bekommen am Ende ein kleines Weihnachtsgeschenk, oft ihr einziges das sie erhalten werden.

Lebensbedingungen verbessern: Unsere Infrastrukturprojekte


Die uns besonders wichtige Investition in Menschen ist allerdings nur dann wirklich erfolgreich, wenn sie vom Aufbau der notwendigen Infrastruktur begleitet wird. Die von uns unterstützen Baumassnahmen in den Elendsgebieten sind dabei niemals Selbstzweck, sondern dienen immer als Grundlage eines weiteren Hilfsprojekts.

So haben wir in den letzten Jahren unter anderem in der Siedlung "Brisas del Prado" einen Gottesdienstraum und einen Kindergarten mit Küche errichtet.

Dadurch konnten unsere Partner vor Ort die Unterstützung des Welternährungs-programms der Vereinten Nationen erhalten (WFP), das nun die Zutaten für eine warme Mahlzeit pro Tag bereitstellt. Im dritten Stockwerk des Gebäudes errichten wir gerade eine Gesundheitsstation, in der dann Medizinstudenten der nahe gelegenen Universität einmal pro Woche die Bewohner der Elendssiedlung kostenlos medizinisch betreuen werden.

Weitere von uns geförderte Infrastrukturprojekte sind u.a.:

Installation von Wasser- und Abwasserleitungen zur Bereitstellung sauberen Trinkwassers und zur Vermeidung von Krankheiten

Finanzierung eines Stromtransformators und der dazugehörigen Leitungen. Dadurch Anbindung von über 1000 Familien an das öffentliche Stromnetz und die damit verbunden Möglichkeiten der Einkommenssteigerung (einfache elektrische Maschinen z.b. für Bäckerei)

Neuerrichtung der von Überschwemmungen zerstörten Hängebrücke, dem einzigen Zugang zur Siedlung Brisas del Prado.

Finanzierung eines geländegängigen Kleinlastwagens um auch Baumassnahmen und Lieferung von Lebensmitteln in den schwer zugänglichen Elendssiedlungen zu ermöglichen.

Hilfe zur Selbsthilfe: Unser Projekt "Helft den Helfern"


Wichtigstes Kapital in Kolumbien ist Hoffnung. Dazu braucht es Menschen, die die christliche Botschaft verkünden und durch Taten untermauern helfen. Nur so wird die Liebe Gottes auch im täglichen Leben erfahrbar und ein Weg der Versöhnung möglich.

Uns ist es daher ein wichtiges Anliegen, die engagierte Arbeit von Mitgliedern unserer Partnergemeinde "El Divino Redentor" zu unterstützen und ihnen damit eine Lebens-Grundlage zu sichern. Momentan finanzieren wir daher das Gehalt einer Gemeinde-Mitarbeiterin und einer Köchin/Kindergärtnerin im Projekt "Martin Lutero". Weiterhin übernehmen wir einen Teil des Gehaltes von Pfarrer Israel Martinez und planen als nächsten Schritt eine weitere Kindergärtnerin anstellen.

Die von uns unterstütze Gemeindemitarbeiterin kümmert sich besonders um die Betreuung der Patenkinder, sie gibt Unterricht in den Grundlagen des christlichen Glaubens und leitet mehrere Selbsthilfegruppen. Unter anderem betreut sie eine Gruppe von Frauen, mit dem Ziel ihr Selbstbewusstsein zu stärken und sie über ihre Rechte aufzuklären. Dies ist ein sehr wichtiger Schritt, um der weit verbreiteten häuslichen Gewalt in Kolumbien vorzubeugen.

Warum gerade Kolumbien?


Kolumbien ist ein vom Bürgerkrieg zerrüttetes Land. Besonders die sich seit den 1970er Jahren immer stärker radikalisierenden Guerillagruppen und Drogenkartelle liefern sich harte Kämpfe mit dem staatlichen Militär und den privaten Armeen reicher Großgrundbesitzer (Paramilitares). Dabei werden von allen Seiten schwerwiegende Menschenrechtsverletzungen begangen, von denen besonders die spektakulären Geiselnahmen der FARC Rebellen auch in Europa für Aufmerksamkeit gesorgt haben. Leidtragender ist dabei vor allem die Zivilbevölkerung, die durch die Kämpfe aus ihren Dörfern vertriebenbesser oder weg, in den großen Elendssiedlungen am Rande der Städte Schutz sucht. Meist ohne fließendes Wasser, elektrischen Strom oder feste Behausung, sind diese Menschen nicht nur den oft sinnflutartigen Regenfällen und Überschwemmungen hilflos ausgeliefert. Durch ihre schlechte Bildung haben sie oft keinerlei Chance auf einen Arbeitsplatz und können damit auch ihren Kindern den Schulbesuch nicht ermöglichen.

Hier setzt "Initiative Kolumbienhilfe" an, um durch die Konzentration auf Infrastruktur, Bildung und Hilfe zur Selbsthilfe diesen Teufelskreis der Armut zu durchbrechen.

Wir würden uns daher sehr freuen, wenn Sie uns in unserer Arbeit für die Menschen in Kolumbien durch ihre Spende oder ihre Mitarbeit unterstützen könnten.

Ich möchte helfen

Kontakt

Kirchgemeinde Chemnitz-Adelsberg
Initiative Kolumbienhilfe
Kirchwinkel 4
09127 Chemnitz

Email kirchgemeinde.adelsberg@kirche-chemnitz.de

Telefon 0371/772649

Fax 0371/77419816

Kontodaten
Empfänger: Kirchgemeinde Chemnitz-Adelsberg
Verwendungszweck: Initiative Kolumbienhilfe
Kontonummer: 10 30 90 02 4
BLZ: 850 951 64
Landeskirchliche Kredit-Genossenschaft LKG



Iniciativa Ayuda para Colombia


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